Rehabilitationssport

Was ist Rehasport?

Um die Frage „Was ist Rehasport“ zu beantworten, sollte man sich zuerst die festgelegte Definition des Begriffs Rehabilitationssport anschauen. Der Deutsche Behindertensportverband (DBS) e.V. definiert Rehabilitationssport wie folgt:

„Rehabilitationssport kommt für behinderte und von Behinderung bedrohte Menschen in Betracht, um sie unter Beachtung der spezifischen Aufgaben des jeweiligen Rehabilitationsträgers möglichst auf Dauer in die Gesellschaft und das Arbeitsleben einzugliedern. Rehabilitationssport wirkt mit den Mitteln des Sports und sportlich ausgerichteter Spiele ganzheitlich auf die behinderten und von Behinderung bedrohten Menschen, die über die notwendige Mobilität sowie physische und psychische Belastbarkeit für übungen in der Gruppe verfügen, ein. Ziel ist, ihre Ausdauer und Kraft zu stärken, Koordination und Flexibilität zu verbessern, das Selbstbewusstsein insbesondere auch von behinderten oder von Behinderung bedrohten Frauen und Mädchen zu stärken und Hilfe zur Selbsthilfe zu bieten. Hilfe zur Selbsthilfe hat das Ziel, die eigene Verantwortlichkeit des behinderten oder von Behinderung bedrohten Menschen für seine Gesundheit zu stärken und ihn zum langfristigen, selbstständigen und eigenverantwortlichen Bewegungstraining – z.B. durch weiteres Sporttreiben in der bisherigen Gruppe bzw. im Verein auf eigene Kosten – zu motivieren.“

(Zitat aus der Rahmenvereinbarung über den Rehabilitationssport und das Funktionstraining vom 01. Oktober 2003 i. d. F. vom 01. Januar 2007 des Deutschen Behindertensportverbands (DBS) e.V.)

Diese Definition ist natürlich sehr trocken. Kurz kann man sagen, dass Rehabilitationssport zuerst einmal „Sport“ ist – Sport mit dem Ziel, die Ausdauer und Kraft zu stärken, Koordination und Flexibilität zu verbessern, das Selbstbewusstsein zu stärken und Hilfe zur Selbsthilfe zu bieten. Die Verantwortlichkeit für die eigene Gesundheit soll geschult und der Betroffene zu einem lebensbegleitenden Sporttreiben motiviert werden.

Rehasport beim BFV Ascota Chemnitz e.V.

Als Mitglied im Deutschen Behindertensportverband (DBS) e.V. und im Sächsischen Behinderten- und Rehabilitationssportverband (SBV) e.V. kann der BFV Ascota Chemnitz e.V. Rehabilitationssport anbieten und u.a. gegenüber folgenden Trägern abrechnen:

  • den gesetzlichen Krankenkassen
  • den gesetzlichen Unfallversicherungsträgern
  • den Trägern der gesetzlichen Rentenversicherung und der Alterssicherung der Landwirte

Rehasport im BFV Ascota Chemnitz e.V. ist im Rahmen der „Rahmenvereinbarung über den Rehabilitationssport und das Funktionstraining“ durch den Sächsischen Behinderten- und Rehabilitationssportverband anerkannt und zertifiziert worden. Der Rehabilitationssport in einer Gruppe des BFV bietet Ihnen als Sportlerin und Sportler eine sehr hohe Qualität. Dieses Qualitätsniveau wird mit dem bundeseinheitlichen Zertifizierungs- und Anerkennungsverfahren erfasst und behutsam weiterentwickelt.

Logo Rehabilitationssport

Kommt Rehasport beim BFV für mich in Frage?

Im BFV Ascota Chemnitz e.V. werden Rehabilitationssportgruppen zu vielen verschiedenen Indikationen angeboten, u.a. bei Erkrankungen der Stütz- und Bewegungsorgane. Die Frage, ob Sie überhaupt Rehabilitationssport betreiben können, wird Ihnen Ihr behandelnder Arzt beantworten. Dieser kann Ihnen bei entsprechender Diagnose den Rehasport verordnen. Wird diese Verordnung von Ihrem zuständigen Kostenträger genehmigt, können Sie prinzipiell Rehasport im BFV Ascota betreiben. Ob der BFV den für Sie passenden und verordneten Rehasport anbietet, erfahren Sie direkt bei uns. Fragen Sie einfach nach.

Rehasport als Mitglied im BFV Ascota Chemnitz e.V.

Um Rehasport im BFV Ascota Chemnitz e.V. betreiben zu können, ist es prinzipiell nicht notwendig Mitglied im Verein zu werden. Jedoch raten wir Ihnen eine Mitgliedschaft dringend an, denn diese hat mehrere Vorteile für Sie:

  • während des Sports und auch auf den Wegen zum und von Sport sind Sie unfallversichert
  • nach Ablauf Ihrer Verordnung können Sie ihren Sport in einer unserer Vereinssportgruppen ausüben¹
  • als Mitglied können Sie auch alle anderen Angebote des BFV wahrnehmen¹

¹ die Teilnahme an Sportangeboten ist immer abhängig von der Verfügbarkeit freier Plätze

Ansprechpartner für Rehasport

Bei Fragen rund um Rehasport im BFV Ascota Chemnitz e.V. wenden Sie sch bitte telefonisch oder per eMail an:

Symbolbild Kontakt Frau Anett Linzmann (Tel.: 01 77 / 2 84 14 82, E-Mail: rehasport@bfv-ascota.de)

Frau Linzmann koordiniert alle Belange des Rehabilitationssports im Verein. Sie hat Kontakt zu allen Übungsgruppen für Rehabilitationssport und leitet selbst u.a. Gruppen für Wassergymnastik. Damit ist sie in der Lage, Ihnen schnell und direkt eine Aussage geben zu können, ob eine Gruppe grundsätzlich noch Sportler aufnehmen kann.